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Wirtschaftsgymnasium

Finnlandaustausch 2015

eine Sauna zu Hause. Nur in Sache blond und blau äugig hatten wir nicht ganz Recht. Besonders schön finden wir, dass es in Jyväskyläund in der Umgebung sehr viel Natur und Wald gibt. Auch sehr schön fanden wir die bunten kleinen Holzhäuser, die oft sehr nah an einem der zahlreichen Seen in Finnland stehen. Schnell wurde uns klar, dass einer der größten Unterschiede zwischen Heilbronn und Jyväskylä die Sauberkeit ist. Denn in Jyväskylälagen so gut wie nie Müll oder Zigarettenstummel herum. Bei unseren Finnen bekamen wir natürlich auch etwas zu essen. Unter anderem waren wir alle ziemlich süchtig nach den finnischen Zimtschnecken (Pullla). Manche von uns bekamen auch Rentierfleisch zu essen, da es eine der typischen finnischen Speisen ist. Was viele nicht nachvollziehen konnten ist, dass die Finnen sehr auf Lakritze stehen. Im Supermarkt kann man wirklich in allen Variationen Lakritze kaufen. Wir haben viel schöne und neue Erfahrungen in Finnland gemacht und viele Eindrücke gesammelt. Am liebsten würden wir sofort wieder zurück fahren, um die Sauna und die Natur genießen!

Shanice Schüle WG13A

Schöne Schultage im SepänLukio

Nach dem wir schon einige Eindrücke von Jyväskylä bekommen haben, ging es für uns zum ersten Mal in die Schule. SepänLukio, die Schule der finnischen Austauschschüler begeisterte uns schon vom ersten Moment an. Viele Deutsche von uns meinten nur: „Warum haben wir nicht so eine schöne Schule?“DasSepänlukio ist von der Größe vergleichbar mit unserer Schule. Unsere erste Sunde, der Englischunterricht von LeenaRitokangasfand in einem Klassenzimmer statt, dem Plaza, das wir so aus Deutschland nicht kannten, da es dort bequeme Sessel gab und man den Raum ohne Schuhe betreten hat. Die Lehrer können diesen Raum buchen, falls sie einen besonderen Unterricht vorhaben. Aufgefallen ist uns hier gleich, dass die Schüler in Finnland ihre Lehrer mit dem Vornamen ansprechen dürfen. Im Plaza führten wir Einzelgespräche mit den anwesenden finnischen Schülern und mussten uns unsere Namen buchstabieren. Dies viel uns Deutschenrecht schwer, da die finnischen Schüler zum Teil für uns extrem außergewöhnliche Namen hatten. Um uns noch besser kennen zu lernen, wurden wir in Gruppen eingeteilt und sollten ein Vorstellungsgespräch vorspielen. Anschließend präsentierten wir Deutsche noch unsere in Deutschland vorbereiteten Präsentationen, bei denen wir den finnischen Schülern einen ersten Eindruck von Heilbronn gaben. Was typisch für die finnischen Schulen ist, dass jeder Schüler ein kostenloses Mittagessen bekommt. Außerdem, was heutzutage sicher jeden von uns freut, gibt es dort freies WLAN - da staunten so einige von uns. Nach dem Unterricht gingen wir gemeinsam zum Mittagessen, wo uns der Rektor der Schule begrüßt hat und uns herzlichen willkommen hieß.

„Ich hab kein Wort verstanden“, „bei denen ist alles High-Tech“, „es ist so ruhig dort und jeder darf sein Handy während des Unterrichts benutzen“, das waren die meistgesagten Sätze derer, die mit ihren Partnern im Unterricht waren.

Mit unseren gepackten Koffern ging es am letzten Tag erneut zur Schule, wo wir sogar einen finnischen Feueralarm miterlebt haben und wo am Ende dann auch die Verabschiedung stattfand. Für den Schulrundgang wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Hier sahen wir nochmal wie groß die Schule ist und was es für „coole“ Räume gibt. Vergleicht man die Schule mit unserer, gab es dort ein Fitnessstudio, eine (wie typisch für Finnland) hauseigene Sauna. Auch gab es eine „Chillout-Lounge“ wo die Schüler ihre Mittagspause verbringen durften. Außerdem gab es noch einen riesigen Festsaal, in dem ein paar von uns Deutschen später am Sportunterricht teilnahmen. Hier spielten wir „finnisches Baseball“, wo wir Deutschen, mit Herr Schmitt, gegen die Finnen, mit Herr Seyfarth im Team, gewonnen haben. Anschließend aßen wir ein letztes Mal zusammen und trafen uns kurz vor der Abfahrt nochmal im Plaza.

Als unser Bus nach Helsinki kam und wir uns langsam verabschiedeten, kamen bei vielen schon die Tränen, aber wir munterten uns gegenseitig auf, da wir uns im Oktober wieder sehen würden.

Ramona Nonnenbroich WG13B und Eric Haffner WG13A

Vielseitiges Programm in Finnland

Das schönste Erlebnis für uns in Finnland war die Wanderung durch das Moor.
Am Ende unserer Wanderung haben wir alle zusammen gegrillt und konnten dabei die wunderschöne Landschaft genießen.
An unserem ersten Tag in Jyväsylä haben unsere finnischen Austauschpartner eine „Schnitzeljagd“ für uns vorbereitet, in der wir verschiedene Aufgaben an verschiedenen Punkten in der Stadt erfüllen mussten. Somit konnten wir die Stadt gleich etwas erkunden und kennenlernen.
Ein weiterer Punkt in unserem Programm war der Besuch in dem städtischen Museum von Jyväsylä. Dort erfuhren wir viele Interessante Dinge über Finnland und über die Stadt selbst.

An unserem letzten Tag in Jyväskylä waren wir alle zusammen in einer Hütten an einem See. Dort haben wir gemeinsam gegessen und sind danach in verschiedenen kleinen Gruppen zusammen in die Sauna. Viele sind nach dem Saunagang sogar noch in den 8°C kalten See gesprungen. Dies war ein gelungener Abschluss für unsereZeit in Jyväskylä. Den letzten Tag verbrachten wir in Helsinki, wo wir u.a. Suomenlinna, eine Festung die auf mehreren miteinander verbundenen Inseln vor der finnischen Hauptstadt liegt, besichtigten. Sie steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes

Der Austausch in Finnland war sehr schön und wir profitieren alle von unserem Erfahrungen und Bekanntschaften.

Saskia Preiszler,  Rebecca Holy WG13A und Martina Kundrot WG13B