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Wirtschaftsgymnasium

Paris Exkursion « Paris – la ville d’amour »

Während unserer Paris Exkursion vom 03.05.13 bis 05.05.2013 ist uns endlich klargeworden, wieso Paris dieses Image „Stadt der Liebe“ trägt. Es sind nicht nur die „curiosités“ wie der Louvre oder Sacré Coeur, die zu diesem Titel beigetragen haben, sondern die kleinen Gassen, welche sich durch die vielzähligen romantischen Cafés und feinen Boutiquen bahnen. Hinzu kommt selbstverständlich die Liebe der Franzosen zum Detail und das Leben.

Als wir am Freitag gegen Mitternacht nach Frankreich aufgebrochen sind, haben wir von alldem noch keine wirkliche Vorstellung gehabt. Erst als wir am Morgen mit der Métro zur Avenue de la Grande-Armée gefahren sind, ist es deutlicher geworden: Die Bäume sind zu sorgfältigen Quadraten geschnitten, die bekannten Designer wie Louis Vuitton passen ihre Boutiquen in luxuriösem Stil an. Zudem erscheinen in regelmäßigen Abständen Pâtisseries, kleine Konditoreien mit Cupcakes und den berühmten „Macarons“ (die kleinen Baiser-Gebäcke in vielen bunten Farben).

Auf dem Weg zur Avenue des Champs Elysées war die Vielzahl der Denkmäler auffallend, angefangen bei einer Statue von Charles de Gaulle, der zusammen mit Konrad Adenauer den deutsch-französischen Freundschaftvertrag unterzeichnete. Nicht weit von dieser Statue entfernt steht der von Napoleon errichtete Triumphbogen, Frankreichs Denkmal an die französische Armee und den tapferen Männern, die ihr Leben im Krieg verloren haben. Folgt man dem Weg, gelangt man über einen ebenfalls sorgfältig angelegten Garten zum Louvre, in der Leonardo da Vincis Meisterportrait der Mona Lisa hängt. Die gläserne Pyramide wurde von Francois Mitterrand in Auftrag gegeben und stellt den Eingang des Museums dar.

Prinzipiell versucht jeder Staatspräsident Spuren in Form von Gebäuden oder anderen Formen zu hinterlassen, daher ist Frankreich auch so sehr von der Kunst und Kultur geprägt. Es herrscht einfach weniger „Arbeitsatmosphäre“ in der Gesellschaft. Somit bilden die Franzosen einen deutlichen Kontrast zu den Deutschen und ihrer Haltung zur Arbeit.

Am Abend besuchten wir schließlich das Herzstück von Paris: Den Eiffelturm. In der Nacht erscheint er in einer besonderen Form, hell leuchtend und in jeder Sekunde blitzend, als säßen alle Touristen auf ihm und machten zeitversetzt Bilder. Daher gehört der Tour Eiffel auch zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten, neben Notre Dame und Sacré Coeur, und diese wundervolle Blumenstraße, durch die wir spontan gelaufen sind und die mit atemberaubenden Blumen unter pastellfarbenen Vogelkäfigen im 80-er Jahre Stil bestückt war.

Diese Paris Exkursion war definitiv eine Reise wert. Jedoch muss Francois Hollande dringend eine Reform bezüglich des U-Bahn Systems einleiten. Nicht nur die Züge an sich sahen gefährlich aus, sie sind es auch. Die Türen knallen buchstäblich zu, die Hand zwischen die Tür zu stecken, um die Tür aufzuhalten, ist absolut nicht empfehlenswert. Nichtsdestotrotz haben Frau Eckstein und Frau Rügner-Puchta  unglaubliches Organisationstalent gezeigt, weil wir es tatsächlich geschafft haben, die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Paris in diesen zwei Tagen zu besuchen. 

Katharina Geier und Tugba Parlak (WG 12c)