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Berufsschule

Beratung 2. Schwelle für Berufsschüler

In Februar waren wieder fünf Beraterinnen und Berater an der ASS, um Berufsschüler der Abschlussklassen beim Übertritt von der Ausbildung in den Beruf ("2. Schwelle") zu beraten. Das Angebot stieß wieder auf großes Interesse, 141 (!) Schülerinnen und Schüler gingen zur Einzelberatung.

Im Rahmen der Einzelberatung können sich Azubis, die nach der Ausbildung von Arbeitslosigkeit bedroht sind, datentechnisch als arbeitssuchend erfassen lassen. Dadurch sparen sie einen Extrabesuch in den Büroräumen der Arbeitsagentur. Darüber hinaus haben die Azubis aber auch konkrete Fragen hinsichtlich Arbeitsplatzsuche und Weiterbildung. Überhaupt gewinnt der Themenkomplex Fortbildung ständig an Bedeutung. Bank- und Industrieschüler

interessieren sich hier vor allem für BA-Studiengänge, während Büro- und Lagerschüler sich stärker für IHK-Fortbildungsangebote interessieren. Bei der Einzelberatung haben die Damen und Herren der Arbeitsagentur aber auch den unangenehmen Job, die Azubis mit den tatsächlichen Marktgegebenheiten zu konfrontieren, z.B. Arbeit bei einer Zeitarbeitsfirma oder größere Mobilität bei der Jobsuche einfordern. Dies kommt bei den interessierten jungen Erwachsenen leider nicht immer gut an. Gerade deshalb gebührt dem Team der Arbeitsagentur ein besonderer Dank für das große Engagement. Ein großen Dank richten wir auch an die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Berufsschule, die die Schüler der Abschlussklassen sehr gut für die Beratung 2. Schwelle präpariert hatten. Abschließend sei noch erwähnt, dass die Arbeitsagentur den Prozess weiterführt, indem sie die beruflichen Daten der jobsuchenden Azubis an große Firmen weiterleitet.

Gerd Wiedmann