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Berufskolleg

When a man is tired of London, he is tired of life…“

sagte schon 1777 Dr. Samuel Johnson, und das gilt auch heute noch. London, die Heimat Big Bens, der Königin von England und der roten Doppeldeckerbusse ist zu allen Jahreszeiten eine Reise wert, auch wenn man England Regenreichtum nachsagt.  Wir hatten jedoch besonderes Glück mit dem Wetter, nur 5 Minuten Regen!

Mit dem Bus, mit der Tube, aber vor allem zu Fuß haben wir die touristischen Highlights der Stadt angeschaut, die Atmosphäre einer Weltstadt genossen, im Shoppingparadies bei Primark in der Oxford Street viele Kleider für relativ wenig Geld bekommen, die Kunstschätze im Britischen Museum bewundert und das einzigartige Getümmel im Straßenmarkt von Camden Lock erlebt. Ausdrücklich loben müssen wir Lehrer unsere Schüler, die immer pünktlich zu den Treffpunkten erschienen sind, die Hotelzimmer ordentlich aufgeräumt haben und vor allem nie über die kilometerlangen Fußmärsche geklagt haben! Die Begleitlehrer Eva Eckstein und Hans-Christian Fath

Montag

Um 12:40 Uhr flogen wir vom Stuttgarter Flughafen los auf direktem Weg nach London, wo wir kurz vor 14 Uhr ankamen und schon beim Anflug auf Heathrow ganz viele berühmte Sehenswürdigkeiten vom Flugzeug aus gesehen haben. Nachdem wir das Gepäck geholt hatten, haben wir uns mit der U-Bahn auf den Weg nach Earl’s Court gemacht. Dort befand sich das Lord Jim Hotel, in dem wir übernachtet haben. Nach dem Auspacken haben wir uns mit Frau Eckstein und Herrn Fath auf den Weg zu unserer ersten Doppeldecker-Fahrt durch London gemacht. Der erste Halt war für uns der Trafalgar Square. Bemerkenswert ist, dass sich dort unter der Säule für Admiral Nelson vier Bronze-Löwen befinden, die bei Touristen sehr beliebt sind. Von dort gingen wir zu Fuß zum Piccadilly Circus und hatten dann Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Doch nach drei Stunden fuhren wir mit der Tube zurück ins Hotel, da wir sehr müde von der Reise waren.

Dienstag

Am nächsten Morgen sind wir mit der Klasse ins Zentrum gefahren und haben uns einige wichtige Sehenswürdigkeiten angeschaut, wie das 135 m hohe London Eye, Big Ben, die Houses of Parliament, die Wachablösung am Buckingham Palace. Es war sehr interessant, die Gebäude, die man sonst in Büchern oder im Fernsehen sieht, live zu sehen. Am Nachmittag sind wir gemeinsam ins British Museum gegangen. Dort sind viele Abteilungen mit geschichtlichen Funden und Aufschriebe dazu, z.B. ägyptische Mumien. Nach ca. zwei Stunden waren wir wieder uns selbst überlassen. Wir gingen dann mit einigen Mädels zum Primark, einem absoluten Einkaufsparadies für Kleider. Wir haben ihn aber erst gefunden, nachdem wir circa eine Stunde durch die Oxford Street geirrt waren. Irgendwann abends fuhren wir fix und fertig zum Hotel und gingen früh ins Bett.

Mittwoch

Am Mittwoch früh entschlossen wir uns, nochmals zu Primark zu gehen. Dort hielten wir uns nicht sehr lange auf. Danach haben wir sehr lange einen KFC (Kentucky Fried Chicken) gesucht. Als wir unsere Mägen gefüllt hatten, begaben wir uns zum Treffpunkt Trafalgar Square. Dort haben wir ein paar Gruppenfotos gemacht und sind dann Richtung Tower Bridge gefahren. Auf dem Weg zu Fuß zurück sahen wir beeindruckende Gebäude, wie den Tower of London und die St. Paul’s Cathedral. Zwischendurch, nach Überquerung der Millenium Bridge, gingen wir in das Museum Tate Modern, wo eine Gruppe seltsame Theaterübungen machte. Bei der City Hall angekommen, hatten wir den besten Blick auf die Tower Bridge und konnten gerade sehen, wie sie sich in der Mitte öffnete, damit ein großes Schiff durchfahren konnte. Das war ein kleines Highlight. Danach fuhren wir zurück nach Earl’s Court und verbrachten unseren Abend im Hotel.

Donnerstag

Der Donnerstag war unser letzter Tag in London. Wir packten unsere Koffer und brachten sie nach dem Frühstück ins „Breakfast Room“. Danach hatten wir Freizeit. Wir nutzten die Zeit, um mit unseren Lehrern auf den schönen Camden Market in Camden Town zu gehen. Dort gab es alles, was das Herz begehrte, von stilvollen Kleidern bis zu schrägen Dekogegenständen und mediterranes Essen. In diesem Moment bereuten wir es, so viele Pfund im Primark ausgegeben zu haben. Trotzdem kaufte sich jeder noch eine Kleinigkeit und aß etwas. Als wir alles gesehen hatten, fuhren wir nach Earl’s Court zurück und gaben unsere Oystercard zurück. Das kostete uns viel Zeit, da nur ein Schalter geöffnet hatte. Schnell gingen wir zum Supermarkt an der Ecke und kauften uns Kleinigkeiten für die Rückreise. Pünktlich am Hotel angekommen, holten wir unser Gepäck und stiegen in den bestellten Bus, um nach Stansted zum Flughafen zu fahren. Nach zwei Stunden dort endlich angekommen, hielten wir uns etwas im Flughafen auf. Wir kamen auch gut durch die Kontrollen, nur einer von uns wurde beinahe die Schneekugel weggenommen, die im Handgepäck war. Dank des netten Herrn an der Kontrolle bekam sie sie jedoch wieder. Weil wir auf das Flugzeug warten mussten, bemalten wir Mädels unsere Hände mit Henna. Die Leute sahen uns an als seien wir eine Touristenattraktion. Mit Verspätung kam das Flugzeug und wir durften endlich rein. Der Flug war ruhig und wir kamen spät abends gegen 23 Uhr in Stuttgart an. Dort trennten sich unsere Wege und wir fuhren müde und mit schönen Erinnerungen nach Hause.

WELCOME BACK TO GERMANY ! (Sarah , Jessica, Brigitte)

London sportlich

Am Dienstag Mittag fuhren Lukas und ich mit der Tube, welche eine super Verbindung hat, zum Olympiapark und Olympiastadion. Da die Aufräumarbeiten schon in vollem Gange waren und zusätzlich hohe Sicherheitsvorkehrungen vorhanden waren, gelang es uns nicht, nah genug an das extra für Olympia 2012 gebaute Stadion ranzukommen. Also mussten wir es von einiger Entfernung aus betrachten.

Anschließend fuhren wir mit der Tube einmal quer durch London, um zum Wembley Stadion, welches ein bisschen außerhalb von London liegt, zu gelangen. Man konnte es schon direkt von der Tube-Station aus sehen. Im Gegensatz zum Olympiastadion konnten wir ganz nah heran und somit gelangen uns auch sehr schöne Fotos. Das war ein einmaliges Erlebnis, da wir beide sehr fußballbegeistert sind.

Am Mittwoch waren wir mit Tugce und Steffi noch im Wachsfigurenkabinett Madame Tussaud’s, das sehr faszinierend war. Als wir abends noch in der Stadt unterwegs waren, entdeckten wir in einem Innenhof eines Schlosses die Fashion Week 2012. Außerdem trafen wir sehr viele hübsche Frauen.

Unser persönlicher Eindruck von London und seinen Menschen war ein sehr guter, da sie sehr nett, rücksichtsvoll und offen waren. Wir werden auf jeden Fall noch einmal dorthin fahren. (Chris)

Besondere Ereignisse / Erlebnisse / Eindrücke

  • Tausende Taxen, Busse, Bahnen (im Minutentakt , Fahrweise gewöhnungsbedürftig)
  • Straßen total riesig und sehr viele kleine Departements aneinander·        
  • Viele öffentliche Aschenbecher·        
  • Busse fahren sehr extrem auf·        
  • Schöne und gutaussehende Männer·        
  • riesige Kaufhäuser·        
  • viele Inder·        
  • wenig bis keine Grünflächen·        
  • Buckingham Palace ziemlich klein (hatten wir uns größer vorgestellt)
  • Fliegen war ein echter Höhepunkt (lag bestimmt am hübschen Steward J)

Oxford Street auf Umwegen

Ziel                  à        Oxford Street

Mission           à        Shopping

Wir machten uns also auf den Weg zur Oxford Street / Marble Arch. Wir entschieden uns für den Bus der Linie 74. Die circa 25-minütige Fahrt mit dem roten Bus war ein echtes Erlebnis. Wir genossen es, schöne Fotos an der Fensterfront des Doppeldeckers zu schießen. Das Wetter war zudem sehr gut. An der Endstation des Busses war uns aber klar, dass wir uns nicht an unserem gewünschten Ziel Marble Arch befanden. Denn wir waren in die Gegenrichtung gefahren… Statt einer Fahrt von 20 Minuten fuhren wir letztendlich eine ganze Stunde zur Oxford Street.

Das Paradies von Jotti: Camden Town

Zuerst stockten wir die letzten Reserven an Geld auf, die uns noch blieben. Verrückte Leute und Crazy Fashion sind das A & O von Camden Town. Vintage Style und Creepers lockten Jotti in jegliche Geschäfte. Der Geschäftssinn von Sabina sowie ihre „Morddrohungen“ verhalfen ihr, ein T-Shirt von £60 auf £9 runter zu handeln.

Der Flug

Am schlimmsten bei der ganzen Reise fanden wir die furchtbaren Flugturbulenzen. Der Pilot nahm uns jegliche Hoffnung sicher zu landen. Der hübsche Steward dagegen brachte uns wieder sicher auf den Boden der Tatsachen und uns wurde klar, wir hatten nur geträumt. (Franziska, Sabina, Jotti)