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Wirtschaftsgymnasium

Studienfahrt Toskana 01.07.2012-06.07.2012


Nach einigen, kleineren Zwischenfällen trafen wir nach einer langen Busfahrt am Montagmorgen in unserer Campinganlage ein. Scheinbar hatte es einige Fehlannahmen zwischen der Campingdirektion und unserem Organisationsteam gegeben und so standen unsere Unterkünfte noch nicht zum Bezug bereit. Aufgrund dessen wurde uns der restliche Tag zur freien Verfügung gestellt. So erkundeten die einen die nähere Umgebung, andere erholten sich am nahegelegenen Strand. Am frühen Abend erreichte uns dann endlich die erleichternde Botschaft- unsere Bungalows konnten bezogen werden. Dem allgemeinen Aufatmen folgte ein großer Hunger und so bereiteten die einzelnen Gruppen ihr Abendessen vor. Im Anschluss folgte ein gemütliches Beisammensein, in dessen Verlauf einige Schüler ihre Qualitäten als Entertainer entfalteten.

Einer kurzen Nacht folgte auch schon der zweite Tag, in dessen Mittelpunkt ein Ausflug nach Florenz mit anschließendem Stadtrundgang stand. Dort angekommen kannten wir, dank unserer wohlwollenden Touristenführerin, nach einigen Stunden nahezu jedes Eckchen dieser beeindruckend und architektonisch, wie auch historisch wertvollen Stadt. Nach einer kurzen Zeit zur selbstständigen Beschäftigung, wurde auch schon die Rückfahrt angesagt, welche einen kurzen Zwischenstopp in einem Supermarkt beinhaltete. Zur allgemeinen Begeisterung war dort deutsches Bier erhältlich- ein kleines Stückchen Heimat, zwischen diversen ‘non-capisco‘. Wieder in unserer Unterkunftsstätte angekommen, wurde das Abendessen vorbereitet. Im Anschluss daran waren wir bemüht, uns mit den italienischen Genusskulturen vertraut zu machen und uns auf die am Tag darauf folgende Weinprobe einzustellen.

Dem Dienstag folgte nun schon der Mittwoch. Für diesen war eine Toskana-Rundfahrt mit folgendem Aufenthalt in San Gimignano geplant. Eine Weinprobe, sowie ein toskanisches Vesper im Weingut inbegriffen.
Die Rundfahrt wurde von einer sympathischen Italienerin kommentiert und beinhaltete einen Zwischenstopp. Die idyllische Landschaft des Süden Italiens, sowie ihr Reichtum an Flora und Kulturgütern waren imposant.
In San Gimignano angekommen, begutachteten wir das kleine Städtchen gründlich. Einige kosteten das wohl ‘beste Eis Italiens‘ in der ‘Gelateria Dondoli‘, wieder andere kauften Souvenirs und Postkarten oder nahmen eine kleine Mahlzeit zu sich.
Bald darauf fuhr auch schon unser Bus weiter in Richtung des Weingutes. Dort angekommen wurde zuerst das Außengelände der ‘Fattoria San Donato San Gimignano‘ besichtigt und der Besitzer klärte uns über einige Daten und Fakten in Bezug auf das Weingut auf. Das darauffolgende beachtliche Vesper und die Weinverkostung wurden von uns Schülern freudig aufgenommen. Danach bestand die Möglichkeit zum Kauf von Wein und Olivenölen in der gutseigenen Handlung.
Nach der Rückkehr zur Bungalowanlage brachen einige nochmals zum Strand auf, um die letzten Sonnenstrahlen dieses schönen Tages zu genießen.
An das Abendessen schließend, fanden die Ereignisse des Tages ihren Ausklang und die Vorhaben für den nächsten Tag wurden besprochen.

Der Donnerstag, unser letzter Tag vor der Rückreise, stand völlig zur freien Verfügung. Wahlweise wurde uns die Möglichkeit geboten, eine Bahnfahrt nach Lucca oder Pisa anzutreten. Der Großteil der Schüler, wie auch der Lehrer, bevorzugte allerdings die Wahl des Strandes. So war es uns ein letztes Mal möglich, unsere Ohren durch das sanfte Rauschen des Meeres zu betören und unsere Haut von den wärmenden Sonnenstrahlen bräunen zu lassen- was allerdings nicht jedem Sonnenbrand zuträglich war.
Am Abend setzte ein gemeinsames Essen in der anlageeigenen Pizzeria den Abschluss unserer Studienfahrt- nun begann allmählich das Packen.

Am frühen Freitagmorgen erfolgte die Abnahme unserer Bungalows von der Campingverwaltung. Mit deren Zufriedenstellung konnte auch unsere Abreise ins kalte, verregnete Deutschland beginnen.
Die Rückfahrt gestaltete sich unter anderem aufgrund einiger, kleinerer Unstimmigkeiten an der Österreichischen Grenze als schleppender, was durch mehrmalige Aufenthalte an Raststätten kompensiert wurde. 
Gegen 22Uhr am Abend erreichten wir wieder die Schule und wurden freudig von unseren Familien und Freunden begrüßt, nun nahmen auch die Letzten innerlich Abschied von Italien.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Studienfahrt in die Toskana uns allen wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die vielen Erlebnisse und Erfahrungen werden sicherlich noch Gesprächsstoff für viele Klassentreffen liefern und die Momentaufnahmen bleiben unvergesslich. Das Gemeinschaftsgefühl der Schüler ist und bleibt nach diesen gemeinsamen Tagen ungemein gestärkt und auch das Verhältnis zu den Lehrern hätte anders nie so ausgebaut werden können.

DANKE an alle, die uns das Erlebnis Studienfahrt-Toskana 2012 ermöglicht haben!


Tamara Hockenberger - WG13a