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Wirtschaftsgymnasium

"Heilbronn-Gedichte"

Natürlich durften auch Assoziationen zum Neckar, den Weinbergen, Heilbronns Festen sowie dem Käthchen nicht fehlen, dadurch kamen wir auf die Idee beim Heilbronner Kulturbürgermeister Harry Mergel „um Asyl zu bitten“. Herr Mergel war gleich bereit uns weiterzuhelfen, so bekamen wir schon für Ende Januar 2012 einen Termin, um in diesen heiligen Hallen vorzusprechen.

Die Schüler Karen Schumacher, Özlem Erat, Christina Harms, Katrin Weinreuther, Maximilian Frank, Christof Kattermann, Max Supp und unser Lehrer, Henry Lassalle, machten sich also auf den Weg ins Rathaus und wurden von Frau Kerstin Horn, der Abteilungsleiterin des Wirtschaftsgymnasiums der Andreas-Schneider-Schule, begleitet.

Durch eine Schicksalsfügung war Harry Mergel allerdings leider verhindert und die Bürgermeisterin Frau Margarete Heidler erlaubte uns, ihr unsere Erstlingswerke vorzutragen. Nach einem informativen Gespräch mit neuen Anregungen und Tipps zur Stadt Heilbronn, konnten wir gleich den Weg zum Hafenmarkt einschlagen, um neue Impressionen einzufangen. Wir finden, er ist einer der geschichtsträchtigsten Orte Heilbronns.

Nun dürfen wir auf weitere Heilbronn-Gedichte gespannt sein.

Hier noch einige Kostproben:

 

Heilbronner Winter

 

Eine Schneeflocke fällt dir kalt auf die Hand

Die Luft dringt bis tief in deinen Verstand,

bunte Lichter, leere Straßen, sinnliche Düfte,

füllen in Heilbronn die Lüfte.

Buntes Treiben zwischen den Ständen

Die Gesänge der Kinder mit Kerzen in den Händen.

Glühwein, Lebkuchen und Maronen

So kann man die Figur nicht schonen

Jetzt schlägt die Rathausuhr gerade acht,

nun beginnt die Heilbronner Weihnachtsnacht.

Unterm Glockenturm kann man Gäste versorgen,

und bei Essen und Trinken fühlen sie sich geborgen.

Alle Leckereien von Schupfnudeln bis Plätzchen,

locken die Heilbronner Schlemmerkätzchen.

Die Läden sind gefüllt mit Menschenmassen,

da klingeln zu Weihnacht auch noch die Kassen,

mit Kindern groß und klein,

bis zu alten Damen ganz schick und fein.

Karen Schumacher, 24.01.12

 

Heilbronner Rathausuhr...

Die Uhr schlägt eins, der Dichter reimt:
Die Boten Gottes sind vereint ,
Der eine bläst die Goldposaune ,
Der andre zählt die Glockenlaute.

Die Uhr schlägt zwei, der Widder weint,
Sein Gegner steht zum Kampf bereit.
Denn nun beginnt die Keilerei
Und endet gleich, sie gehn entzwei.

Die Uhr schlägt drei, es weht herbei
Ein kalter Wind der Jahreszeit.
Das Käthchen friert und steht allein
Am Neckarrand und blickt hinein.

Die Uhr schlägt vier und ruft daher
das kleine Wesen, goldne Tier,
Die Hauptgestalt: der Hahn erscheint
Und kräht als sei der Tag bereit.

Özlem Erat, 24.01.12