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Wirtschaftsgymnasium

"Yhdessä ystävien kanssa" - Bericht zum Finnlandaustausch

Spannend war es nun auch für unsere Gäste aus Jyväskylä, den deutschen Schulalltag in einem so großen Berufsschulzentrum zu erleben und an bilingualer Projektarbeit und am Fremdsprachenunterricht (mit Gruppenarbeiten, Rollenspielen, Präsentationen – und Handyverbot!) aktiv teilzunehmen. So diskutierten sie beispielsweise über Energiesparmaßnahmen, über Kernkraftwerke (in Finnland wird derzeit ein neues Kraftwerk gebaut) und beschäftigten sich auch mit anderen Umweltthemen.

energiediskussion mit der 13bEtwas ungewohnt für unsere Gäste war die späte Mittagspause (in Finnland gibt es deutlich mehr und vor allem frühere Mahlzeiten), die im deutschen Schulalltag für viele Schüler und Lehrer zudem auch oft nur aus kleinen Snacks und Sandwiches besteht und nicht unbedingt aus einer warmen Mahlzeit. Dennoch hatten unsere Gäste (z.B. in Heidelberg, in Stuttgart oder am Wochenende) reichlich Gelegenheit, des Schwaben geliebte Spätzle und Maultaschen zu probieren.

FriendshipNicht nur mit dem Wetter hatten wir Glück: Auch ein kulturelles Highlight konnten wir unseren Gästen bieten. Im fantastischen Theaterstück „Ballhaus“ lernten unsere (nur Englisch, Finnisch und Schwedisch sprechenden) Gäste viel über die deutsche Geschichte in getanzter Form und ganz ohne Worte.

Trotz des randvollen Programms in dieser Woche blieb noch ausreichend Zeit, auch mit der Gastfamilie etwas zu unternehmen und am Wochenende mit allen gemeinsam einen deutsch-finnischen Doppelgeburtstag zu feiern.

Im MuseumNachdem dann auch noch der für den Rückflugtag zunächst angekündigte Fluglotsenstreik sich Gott sei Dank in Luft auflöste, konnten wir nur noch zutiefst erleichtert feststellen:

Rundherum Glück gehabt!!!

Es war ein toller erster Austausch, den wir auch in den nächsten Jahren auf beiden Seiten liebevoll weiterpflegen wollen (die nächste Gruppe deutscher Schüler freut sich schon drauf!).

RollenspielMein ganz großer Dank an Leena und Pirkko, an unsere Pioniere, unsere sehr engagierten (und manchmal ein Auge zudrückenden) Gasteltern, dem Förderkreis für die finanzielle Unterstützung, den mitwirkenden Kollegen Florian Schmitt und Martina Pauls und ganz besonders Rene Seyfarth, der diesen Austausch mit aufgebaut und mit viel Einsatz und Sensibilität betreut hat.