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Wirtschaftsgymnasium

Studienfahrt 2011: WG 12 - Amsterdam

Am Montagmorgen um viertel vor sieben ging es mit leichter Verspätung los. Nach einer ereignislosen  und ruhigen Fahrt kamen wir gegen 16 Uhr im Hostel Stayokay Amsterdam Zeeburg an. Nun hatten wir bis zum Abendessen um 19 Uhr Zeit unsere Zimmer zu beziehen, auszupacken und das Hostel zu erkunden. Nach dem Abendessen in der Mensa des Hostels, ging es dann zum ersten Mal mit der Bahn auf nach Amsterdam. Dort angekommen hatten wir den Abend und die Nacht zur freien Verfügung. Zuerst fiel uns die Vielzahl an Fahrrädern, darunter auch sehr antike Stücke, auf. Die meisten Menschen in Amsterdam sind mit Fahrrädern unterwegs und nehmen keine Rücksicht auf orientierungslose Schüler.  Dennoch verschönern die Fahrradfahrer das Amsterdamer Stadtbild enorm.

Der zweite Tag begann für die meisten von uns schon sehr früh. Um halb sechs hieß es für die Klassen A und C auf zur weltweit größten Blumenversteigerung Flora Holland. Die drei Klassen würden erst zur Stadtrundfahrt um zehn Uhr wieder zusammentreffen.  Los ging es an der Central Station. Unsere beiden Stadtführerinnen Heidi und Agnes brachten uns mit Humor und großer Begeisterung das Leben und die Sehenswürdigkeiten in Amsterdam näher. Neben der Geschichte Amsterdams führten sie uns auch durch die schönsten Gegenden Amsterdams. Zwischendurch machten wir eine kleine Kaffeepause (da der Kaffee im Hostel sehr zu wünschen übrig ließ) und hatten Zeit uns einen kleinen Straßenmarkt in der Nähe anzusehen.

Nach dem Mittagessen in Amsterdamer Zentrum ging es vom Monument aus weiter zum Anne Frank Haus. Anschließend konnte der Rest des Tages individuell mit Shopping oder Sightseeing und ähnlichem gestaltet werden. 

Während die A und C Klasse am dritten Tag noch gemütlich in ihren Betten liegen konnten, hieß es heute für die B Klasse um halb sechs „Raus aus den Federn“ und auf zur Blumenversteigerung Flora Holland.  Lieder ließ und das Wetter an diesem Tag im Stich, denn es regnete in Strömen.  Nachdem die B Klasse die Blumenpracht auf dem 999 000 m2 großen Gelände begutachten  durfte, trafen die drei Klassen um 10 Uhr am Reichsmuseum wieder  aufeinander. Hier konnten wir uns von der Geschichte Amsterdams und diversen Rembrandt Gemälden beeindrucken lassen. Auch an diesem Tag kam die Freizeit nicht zu kurz. Einzige Bedingung an diesem Tag: Nach dem gemeinsamen Abendessen mussten sich die drei Klassen zu einer romantischen, nächtlichen Grachtenfahrt (bei strömendem Regen) durch Amsterdam zusammenfinden. Die funkelnden Lichter des nächtlichen Amsterdams verschönerten das Ambiente zusätzlich.

Für  Tag vier stand ein Strandtag mit diversen Sport- und Freizeitangeboten im Programm.  Leider fiel dieser Programmpunkt durch den immer noch anhaltenden Regen ins Wasser. Stattdessen wurden das Mühlendorf, die Käserei und die Holzschuhfabrik vorgezogen.

Zu unserer großen Freude hielt das Wetter während dieser Zeit und wir kamen ausnahmsweise einmal trocken zurück in den Bus. Für das Mühlendorf war das windige Wetter ideal, denn so konnten wir uns von der Schönheit des ursprünglichen Hollands in den Bann ziehen lassen. Unser Geld gaben wir an diesem Tag in den zahlreichen Souvenirshops für Mitbringsel, jeglicher Art, und reichlich Käse  für die Familie zu Hause aus. Vor allem die Mädchen waren von der riesigen Holzschuhauswahl in sämtlichen Formen und Farben mit bunten Verzierungen entzückt.

Nach dem Besuch im Mühlendorf, der Käserei und der Holzschuhfabrik fuhren wir, trotz schlechtem Wetter, noch raus an das Meer. Dort angekommen hieß es dann für alle raus aus dem Bus, was teilweise heftige Proteste hervorrief. So rannten dann alle Schüler im Regen aus den Bussen in ein Restaurant, das sich unten am Strand befand. Bereits nach diesem kurzen Weg waren wir alle völlig durchnässt. Auch strömender Regen, starke Windböen und ein leichter Sandsturm konnten einige Hartgesottene nicht davon abhalten im Meer zu baden. Nachdem diese dann wieder zurück waren, rannten wir alle wieder zurück zum Bus und fuhren wieder zu unserem Hostel.

An Tag fünf hieß es Goodbye Holland and Hello Germany .Nach einer kurzen Nacht und gemütlichem Frühstück fuhren wir pünktlich um zehn Uhr ab und kamen ohne Verzögerung pünktlich um 18 Uhr vor der Schule an. Dort begrüßten unsere Familien uns mit großer Freude.

Amsterdam hat uns durch seine Schönheit und Freizügigkeit überzeugt und in seinen Bann gezogen.  Mit Freuden denken wir an die schöne Zeit dort zurück. Alle vergnügten sich prächtig, selbst die Lehrer an der hauseigenen Hotelbar :-).

Danke für die schöne Zeit, die wir zusammen mit Ihnen in Amsterdam verbringen durften.

Autoren: Madeline Moros und Lisa Nitsche, Klasse 12B (Co Autor:  Sina Will, Klasse 12B)