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Wirtschaftsgymnasium

Praktikumsaustausch mit Tschechien

Am Dienstag begann das Firmenpraktikum. In Vierer-Teams wurden wir verschieden Firmen zugeteilt, wie zum Beispiel einer Bank, der Firma Marbach und vielen anderen. Zwischen 14 und 15 Uhr hatten die meisten von uns aus, so dass uns noch viel Freizeit blieb. Wir waren dann meistens im Einkaufszentrum etwas essen oder einkaufen. Um 18 Uhr trafen wir uns dann in einem Bowling Center. Mit drei Bahnen war es zwar nicht gerade groß, aber es hat doch allen viel Spaß gemacht.  Alle verstanden sich echt gut und der Abend war ein großer Erfolg.

Mittwochmorgens mussten wir wieder früh aufstehen und uns auf den Weg zum  Praktikum machen. Dort bekamen wir gute Einblicke in die Arbeit des Betriebs und sprachen mit Mitarbeitern in den verschiedenen Abteilungen wie der Produktion und dem Verkauf. Außerdem erzählten sie uns etwas über ihren Beruf und wie sie dazu gekommen waren. Nach dem Praktikum ging es direkt in die Innenstadt von Brünn, wo wir zusammen mit der restlichen Austauschgruppe den Kinofilm „Wall Street“ sahen, der zwar auf Englisch war, was den Film aber nicht weniger interessant machte.

 

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus in den Mährischen Karst zur  Tropfsteinhöhle Macocha. Zunächst erkundeten wir die Höhle zu Fuß, anschließend fuhren wir noch mit dem Boot durch einen anderen Teil der Höhle. Mit einer Seilbahn gelangten wir zu einer Aussichtsplattform, von der man einen wunderschönen Ausblick hatte und tief unten einen eingestürzten Teil der Höhle sehen konnte.

Der Freitag begann mit einem Treffen in der Schule, wo jeder eine Präsentation über sein Praktikum hielt. Zudem wurde über den Austausch an sich gesprochen, auch über Verbesserungsvorschläge und Kritik. Nachmittags hatten wir dann die Gelegenheit, in Brünn zu einen Einkaufsbummel zu machen und die Altstadt zu besichtigen. Abends traf sich dann die Gruppe wieder zum gemeinsamen Abendessen und anschließend wurde privat etwas unternommen.

Samstagmorgens war dann schließlich die Abreise, wir verabschiedeten uns von den Austauschpartnern und traten die lange Heimreise nach Deutschland an.

Der Austausch hat sehr viel Spaß gemacht. Es gab fast nie schlechte Laune. Wir haben neue Freunde gefunden und unser kulturelles Wissen erweitert. Nur das erwartete Verbessern der englischen Sprache blieb in den meisten Fällen aus, da man sich ganz gut auf Deutsch verständigen konnte.

Felix Holderrieth und Michael Stuhrmann

Kurzberichte einzelner Schüler/-innen:

Ich fand, dass der Austausch eine gute Erfahrung war. Das Praktikum bei der Baufirma UNISTAV war sehr interessant. Die Gebäude, die wir gesehen haben, waren beeindruckend und Prag, wo wir am zweiten Praktikumstag hinfuhren, ist eine sehr schöne Stadt. Leider haben wir bei diesem Praktikum eigentlich keine Arbeitserfahrung gesammelt. Meine Gastfamilie war sehr nett und gastfreundlich. Schade war, dass meine Gasteltern weder Deutsch noch Englisch geredet haben. An den Abenden, an denen wir etwas mit allen zusammen gemacht haben, hatten wir immer viel Spaß. Auch Martin, mein Austauschschüler, war sehr nett. (Annika Fabritius)

Ich fand den Tschechienaustausch im Großen und Ganzen gelungen. Das Programm war sehr gut, vor allem der Mährische Karst war sehr schön anzusehen. Ich persönlich hatte eine sehr nette Gastfamilie und verstand mich mit allen Familienmitgliedern sehr gut, somit war die Zeit in der Gastfamilie für mich sehr angenehm. Außerdem war es sehr gut, dass wir Deutschen uns jeden Abend gesehen haben. (Christof Kattermann)

Ich fand den Austausch eine tolle Erfahrung. Die Woche in Tschechien hat mir sehr gut gefallen, ich habe mich mit meiner Austauschpartnerin auch sehr gut verstanden und auch ihre Familie war sehr nett. Auch mit den anderen tschechischen Austauschpartnern habe ich mich verstanden.
Schade war, dass wir alle so weit von Brünn weg gewohnt haben. Daher konnten wir abends nicht so viel bzw. so lang etwas zusammen unternehmen. (Fabian Karle)

Mir hat der Tschechien Austausch sehr gut gefallen. Die Leute waren alle sehr nett. Ich hatte mit meiner Familie sehr viel Spaß. Das Praktikum war auch sehr interessant. Das  Programm war gut gewählt und hat mir sehr gut gefallen. Brünn ist eine schöne Stadt. Alle Teilnehmer haben sich gut verstanden. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt und bin froh, dass ich mitgegangen bin. (Jessica Mayer)

Der 7-tägige Austausch nach Tschechien hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich einwandfrei mit meiner Austauschpartnerin verstanden und mich bei ihr zu Hause sehr wohl und willkommen gefühlt. Der für uns Verantwortliche bei e.on hat sich in den zwei Praktikumstagen sehr um uns bemüht. Die Stadt Brünn, wie auch die Landschaft um Brünn fand ich sehr schön. Alles in allem hat mir der Austausch sehr gut gefallen und ich hoffe auch weiterhin in Kontakt mit meiner Tschechin zu bleiben. (Katharina Brenner)

Der Austausch mit Tschechien, der vom 3.10. – 5.10.10 in Brno, der zweitgrößten Stadt Tschechiens, stattfand, war sehr aufschlussreich und brachte viele neue Erfahrungen mit sich. Als am besten stellte sich für mich das Familienleben heraus, in dem ich sehr herzlich aufgenommen wurde. Auch der Austausch zu Politik und Bildung im fremden Land mit der Familie war sehr interessant. Es war eine gute Gelegenheit auf diese Weise eine neue Kultur kennenzulernen. (Mareike Müller)

Der Austausch mit den Tschechen aus Brno, der zweitgrößten Stadt Tschechiens, war sehr aufschlussreich, interessant und abwechslungsreich. Man hatte ein gutes Programm und hat von allem ein wenig gesehen. Zudem war es auch schön, die Unterschiede zwischen deutschen und tschechischen Lebensstandards zu sehen, dies jedoch nicht im negativen Sinne. Der einzige Wermutstropfen war das nicht so gute Wetter und das etwas langweilig gestaltete Praktikum. Es war dennoch sehr gut! (Max Frank)

Ich fand die Woche sehr interessant und spannend. Schade, dass wir nicht mehr von Tschechien gesehen haben, z.B. Prag. Das Praktikum bei der UniCredit Bank war sehr informativ, obwohl die meisten Mitarbeiter, die uns ihren Aufgabenbereich vorgestellt haben, nur Englisch sprachen. Auch wenn die Zeit, die ich in der Familie verbrachte, sich fast ausschließlich aufs Essen und Schlafen begrenzte, hat es mir dort gut gefallen. Aber es wäre schön gewesen, noch mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. (Lisa Gröning)