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Wirtschaftsgymnasium

Exkursion der Jahrgangsstufe 11 ins Landesmuseum in Mannheim

Nachdem das Jahrgangsstufenfoto vor dem Museum gelungen war, konnte es auch schon fast los gehen.

Doch bevor es soweit war, hatten wir erst einmal eine schwere Entscheidung zu treffen: Wer möchte in die Führung der technischen Entwicklung  in Baden-Württemberg und wer möchte in die Sonderausstellung der Bionik?  Diese Aufteilung dauerte schon mal eine Weile. Nachdem diese Entscheidung dann getroffen war, konnte es nach dem Ablegen unserer Jacken und Taschen  für die ersten Gruppen auch schon losgehen.

Zur Sonderausstellung Bionik:

Nachdem uns eine höfliche Museumsführerin aus Heilbronn begrüßt hatte und uns dabei half, einen Überblick über die bevorstehende Führung zu erhaschen, begann auch schon die Führung. Als erstes wurden wir über die Zusammensetzung des Begriffes BIONIK aufgeklärt.

BIOLOGIE & TECHNIK

In der Führung selbst handelte es sich um die Entstehung von flugfähigen Objekten, von Leonardo da Vinci bis bin hin zu den heutigen High-Tech Flugzeugen. Mögliche Erleichterungen und Spartechniken im Zusammenhang mit Fortbewegungsmitteln wurden uns erörtert. Wie zum Beispiel das Flugzeug in Pinguinform, dazu wurden auch schon mehrere Modelle erstellt, jedoch erkannte man dadurch, dass es keine Nutzen für diese Modelle gab, denn eine Pinguinform führt zu einem Verlust der Beförderungskapazitäten.  Wir konnten mit Hilfe eines Fahrrades selbst testen, wie schnell man sich als Person und wie schnell man sich als Pinguin bzw. in Pinguinform, mit dem gleichen Kraftaufwand fortbewegen würde. Dadurch wünschten wir uns, wenn es um das Fahrradfahren geht, ein Pinguin zu sein. Aber auch andere Entdeckungen wie der Lotusblüteneffekt, welcher von einer Blume kopiert wurde, die Entstehung des Klettverschlusses, welcher mit Hilfe der Klettfrüchte entstanden ist oder dass der Stachel von Bienen oder Hornissen die Vorlage für Spritzen war und vieles, vieles mehr…

Im Großen und Ganzen war es eine sehr interessante und aufschlussreiche  Führung und wir haben in der Hinsicht auf die Entstehung von manchen alltäglichen Dingen, wie einem Klettverschluss, einige neue Einzelheiten und Details erfahren.

Nach der Führung haben wir uns im Museum noch etwas umgeschaut und einige Versuche selbst durchgeführt. Die Versuche bezogen sich ganz allgemein auf die Physik. Mit viel Spaß konnten wir unseren Horizont etwas erweitern. Anschließend trafen wir uns alle wieder in der Museumslobby um vereint den Heimweg zu bewältigen. Dies war leichter gesagt als getan, denn kurz vor Erreichen der Haltestelle fuhr unsere Bahn leider ohne uns los. Daher liefen wir einfach mal ein Stück im Regen. Schlussendlich kamen wir dann nach einem Sprint am Bahnhof an. Es fehlte nicht viel und wir hätten die Bahn nach Heilbronn auch noch verpasst, aber wo ein Wille ist – ist auch ein Zug ;)

Autor: Caroline Friedle & Sarah Geiger WG 11B