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Zusammenleben an der ASS

Leitlinien für das Zusammenleben in der ASS

Unsere Schule versteht sich als ein Ort umfassenden Lernens. Wir wollen unseren Schülern Qualifikationen vermitteln, mit denen sie den vielfältigen Anforderungen der heutigen Welt gerecht werden können. Diese Qualifikationen und Kompetenzen betreffen die allgemeine und die berufliche Bildung sowie das Einüben von Werthaltungen und Einstellungen im Umgang miteinander. Die Schule ist damit ein gesellschaftlicher Raum gegenseitiger Erwartungen und Verpflichtungen. Sie unterliegt einer Reihe von Regeln, die dem Erreichen des vorgegebenen Gesamtzieles dienen.

Regeln sind nicht dazu da, um jemanden willkürlich bestimmten Zwängen zu unterwerfen. Sie schaffen die Voraussetzungen, um sich das anzueignen, was zu einer mündigen Persönlichkeit gehört. Sie erleichtern das Zusammenleben, das Miteinander, auch wenn sie auf den ersten Blick den individuellen Freiraum zu beeinträchtigen scheinen.

Schulisches Leben erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Eigenverantwortung, ernsthaftem Bemühen, gegenseitiger Rücksichtnahme, Solidarität und Toleranz und nicht zuletzt auch Selbstdisziplin. In diesem Sinne soll die Schule auch ein angenehmer Ort sein. Schule als angenehmer Ort und als Ort umfassenden Lernens lässt sich besser verwirklichen, wenn alle sich an "Spielregeln" orientieren.

Es ist leichter für alle Beteiligten, wenn alle sich bemühen

  • höflich im Umgang miteinander zu bleiben, sich gegenseitig zu respektieren,
  • nicht zu kritisieren, ohne den Sachverhalt genau zu kennen,
  • im Falle eines Konfliktes das Gespräch zu suchen und in der Auseinandersetzung ehrlich, offen und fair zu bleiben.
Um eine der Wissensvermittlung dienende Unterrichtsatmosphäre zu schaffen, ist es notwendig,
  • Pünktlichkeit zu pflegen,
  • Aufmerksamkeit und Engagement im Unterricht zu zeigen,
  • den Unterrichtsstoff sorgfältig vorzubereiten und nachzuarbeiten,
  • die Teilnahme am Unterricht als wichtiges Gebot zu verstehen.
  • Die Schule als angenehmer Ort ist auch der Umwelt verpflichtet, die wir so gestalten und erhalten wollen, dass sie als Lebensraum für alle wertvoll bleibt. Darum ist es wichtig, nicht zu vergessen,
  • dass Sauberkeit im Schulgebäude und auf dem Schulgelände ein unverzichtbares Gebot ist,
  • dass Umweltbewusstsein für alle den notwendigen Lebensraum langfristig sichern hilft,
  • dass die Einrichtungsgegenstände der Schule sorgfältig behandelt werden.

Wir als Kollegium der Andreas-Schneider-Schule, als Lehrende und Erziehende, sehen unsere berufliche Aufgabe im Angebot eines qualifizierten Unterrichts sowie in der Bereitschaft, durch Kommunikation Vertrauen und Verständnis zu schaffen. Wir bemühen uns, eine Atmosphäre zu erzeugen, in der junge Menschen sich als heranwachsende Persönlichkeiten in der Rolle als Schüler wohl fühlen können. Damit dies möglich ist, sind auch vom Schüler die angesprochenen Einstellungen und Regeln verbindlich anzuerkennen. Wir setzen dabei auf Einsicht und Konfliktlösung über das Gespräch, wobei uneinsichtiges Verstoßen gegen die allgemein gültigen Regeln und Verhaltensnormen konsequente Maßnahmen nach sich zieht.